Das grausam laute Schweigen der RAF? Das Symptom unserer Gesellschaft

Die Geschichte der RAF ist ein Kapitel des grausam lauten Schweigens, der Unsicherheiten und der unaufgeklärten Zusammenhänge. Auch nach 43 Jahren sind der Mord an Hanns-Martin Schleyer und seine Entführung, die auch im Mythos der Nacht von Stammheim mündete, in den wesentlichen Fragen unaufgeklärt. Nach einem Treffen mit Jörg Schleyer blickt Silke Maier-Witt im Gespräch auf Ihre Vergangenheit und die Gesellschaft, die sich im Kern nicht verändert zu haben scheint. Wie geht eine Autorin damit um, wenn der Versuch Opfer und Täter an einen Tisch zu bringen nach monatelanger Vorarbeit scheitert? Terrorismus als beachtliche Fallhöhe zwischen Macht und Untergang. Veröffentlichung im Herbst 2020!

 

20,00 €

Ist das Kunst oder muss das weg? Die RAF im Spiegel von Gesellschaft und Kultur 40 Jahre nach dem Deutschen Herbst

Die Rote Armee Fraktion hat in unserem Land ein Schlachtfeld verstörender Bilder hinterlassen und die Frage danach, wie man mit gewaltsamem Aufbegehren umgehen sollte. Steht das Gespenst RAF für ewige Nostalgie der radikalen Linken oder auch für die Weigerung des Staates, alle Geschehnisse lückenlos aufzuklären? Kulturakteure und Zeitzeugen sprechen über ihre künstlerische Arbeit zur RAF. Eine Entmythologisierung, wie sie nur Kunst und Kultur bisher erzeugen konnte.

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